AG Space Debris

Die Raumfahrttechnikgruppe des Institutes für Luft- und Raumfahrtsysteme gehört zu den führenden Expertenteams auf dem Gebiet der Modellierung der Weltraummüllumgebung (Space Debris). Die wichtigsten Produkte sind die im Auftrag der ESA entwickelten Softwarepakete MASTER und PROOF.

Arbeitsgebiete

Space Debris Modellierung

  • Modellierung einzelner Quellen: Explosions- und Kollisionsfragmente, Schlackepartikel, Aluminiumoxidstaub, NaK-Tropfen, Auswurfpartikel (Ejecta), Partikelablösung durch Oberflächenalterungsprozesse, Mikrometeoriten
  • Simulation von Erzeugungsereignissen: Vorhersage der zeitlichen und räumlichen Verteilung von Objekten auf beliebigen Umlaufbahnen

Space Debris Langzeitsimulation

  • Analyse des Einflusses von Vermeidungsmaßnahmen auf die zukünftige Weltraummüllumgebung
  • Analyse von kollisionsbedingten Kettenreaktionseffekten (Kaskadeneffekt)

Space Debris Risikoanalyse

  • Partikelflussanalysen auf Satellitenflächen
  • Analyse der Penetrations- und Ausfallwahrscheinlichkeit

Space Debris Kosten-Nutzen-Analyse

  • Schutzmaßnahmen für Satelliten
  • Wirtschaftlichkeit von Vermeidungsmaßnahmen

Space Debris Beobachtung

  • Auslegung optischer Sensoren und Radars (monostatisch, bistatisch, phased Array)
  • Planung von Messkampagnen

Orbitale Kernreaktoren

  • Risikoanalyse für den Einsatz auf Erdumlaufbahnen
  • Wiedereintrittsvorhersage

Kleinsatelliten in Zusammenarbeit mit der BEOSAT Gruppe

  • Studentenprojekte
  • Bodenstation

Bahnmechanik

  • Bahnvorhersage
  • Bahnverfolgung

Raumfahrttechnik Ausbildung

  • Vorlesungen, Übungen, Labore: Grundlagen der Raumfahrttechnik, gestörte Umlaufbahnen, Satellitentechnik, Space Debris, bemannte Raumfahrt
  • Betreuung von Studien- und Diplomarbeiten

 

 


Dieses Projekt wird aus Mitteln der EU finanziert.